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Crefelder Tennis Club 1984 e.V. 47803 Krefeld - Kempener Allee 146

 

 

Am 18. Mai 1984 wurde der CTC 1984 e.V. gegründet. Doch begonnen hatte alles viel früher.
Der eigentliche Gründungstag unseres Clubs, der aus der Not heraus geboren wurde, kann daher nur als eine Station eines langen Weges gesehen werden, der alles andere als problemlos verlief.
Der Name des Vereins und der Standort änderten sich mehrfach. Das Clubhaus brannte zweimal ab, schlimmer aber waren die Existenzängste, die den Club jahrelang begleiteten. Grund genug, um mit dieser Rückblende die wichtigsten Etappen unserer Vergangenheit aufzuzeigen bis hin zur offiziellen Eröffnung unserer neuen Tennisanlage am 1. Mai 1990 an der Kempener Alle, der vorläufig letzten Station.

1928

Zwei tennisbegeisterte junge Männer machen sich 1928 daran die Gründung eines neuen Tennisclubs in Angriff zu nehmen. Jupp Körver heißt der eine, Curt Simon der andere. Jupp Körver hatte bis dahin auf dem hauseigenen Tennisplatz in Vaters Garten an der Kempener Alle gespielt, Curt Simon auf dem privaten Tennisplatz der Schrebergartenkolonie an der Weyerhofstraße. Als “Einlage” bringen Sie jeweils 15 bis Mann mit, ein Fünftausend-Mark-Darlehen vom Sportamt für Leibesübungen und eine Menge Improvisationskunst. Die Eltern müssen für die gerade 21jährigen die Bürgschaft für den Kredit übernehmen, der Grundstock ist aber gelegt. Soviel Tatendrang wirkt ansteckend: Aus Linn stößt eine weitere Kleingruppe von 15 Spielern dazu. Der Rest ist Formsache. Zwei Monate später wird der Tennisclub 1928 Rot-Weiß am neuer Weg gegründet.

Gerade 40 Mitglieder hat der Club nach seiner Entstehung. Der Vorstand besteht aus vier Personen: Jupp Körver (1.Vorsitzender) Curt Simon (Schriftführer), Hans Schröter (Kassierer) und Dieter Bartscher (Sportwart). Auf drei Plätzen wird gespielt, das erste Clubhaus ist eine Baubude der Baufirma Ecken. Organisation ist alles, sagt man sich, wenn es gilt auf engsten Raum Platz für Damen- und Herrengarderobe nebst kleiner Gastronomie zu schaffen. Die Trennwand zwischen Damen- und Herrengarderobe wird abends kurzerhand zum großen Tisch umfunktioniert. Daß bereits unsere Gründungsväter der Gemütlichkeit einen hohen Stellenwert beimessen, wird schnell deutlich. Die erste größere Anschaffung ist eine große Betonfläche vor dem Clubhaus, damit die Möglichkeit zum Tanz gegeben ist.

1930

Die Bauphase zieht sich länger hin als erwartet. Erst 1930 ist die Anlage voll funktionstauglich. Das Multitalent Jupp Körver (“Alle Gewalt geht vom ersten Vorsitzenden aus”) muss aber schon wenige Jahre später die Grenzen seiner Möglichkeiten erkennen. Der neue politische Wind bläst allen Vereinen ins Gesicht. Betriebssportvereine kommen nun in Mode, eine andere Auflage besagt, daß nur noch Sportvereine existieren sollen, die ganzjährig eine Sportmöglichkeit anbieten können. Damit war das Ende des Tennisclub Rot-Weiss 1928 besiegelt.

1937

Umzug in den Stadtwald. Es kommt zur Fusion mit CHTC. Der neue Vereinsname lautet CHTC-Rot-Weiß. Aber die alten Mitglieder des CHTC können sich mit diesem Namen nicht anfreunden, das “Rot-Weiß” wird kurzerhand gestrichen. Zum Zeitpunkt der Fusion hat der CHTC ganze 25 spielende Mitglieder und sieben Tennisplätze. Das heutige 83jährige Gründungsmitglied Curt Simon erinnert sich: “Die hatten damals noch nicht einmal genug Mitglieder, um die Plätze zu füllen, selbst wenn alle gleichzeitig auf der Anlage waren. Wir waren deshalb herzlich willkommen.” Mit dieser Fusion gehörte man nun einem Sportclub an, der im Sommer Tennis und im Winter Hockey anbieten konnte, die Auflage war erfüllt.

1938

Inzwischen hat die Firma Verseidag das Gelände am Neuer Weg gekauft und nutzt die Tennisanlage im Rahmen des Betriebssportes. Die alten Rot-Weiß Mitglieder bleiben aber ihrer Linie treu. Die funftausend Mark, die die Verseidag für die Anlage zahlte, werden für die Errichtung eine Tanzfläche auf der CHT-Geländer verbraucht.

1947
1948
1954

Der Tennisverein Blau-Weiß Krefeld übernimmt die Tennisplätze am Neuer Weg, da die eigene Tennisanlage sowie das Clubhaus bereits 1943 durch einen Bombenangriff total zerstört worden war.
Wiedergeburt der bereits früher aktiven Tennisgemeinschaft Verseidag. Nachdem der Tennisverein Blau-Weiß die der Verseidag gehörenden Tennisplätze am Neuer Weg geräumt und die eigene Anlage im Stadtwald bezogen hatte, stellte die Firma 1954 ihren Belegschaftsmitgliedern die Platzanlage - wie schon vor dem Krieg - wieder zur Verfügung.

1956

Es kommt erstmals zu einem etwas umfangreicherem Spielbetrieb mit befreundeten Clubs. Erster Fortschritt im sportlichen Bereich, auch wenn von sieben Turnieren fünf verloren werden.

1957

Fertigstellung des vierten Tennisplatzes. Als Zugabe werden die Herrn mit einer neuen Umkleidekabine verwöhnt.

1960

Der Spielbetrieb hat einen respektablen Umfang angenommen. Die sportlich Gesamtbilanz ist zum erstenmal positiv. Von bislang 37 Turnieren wurden 21 gewonnen.

1966

Die Einzäunung der Plätze wird fertiggestellt.
Eine Tennis -- Traglufthalle aus Kunststoff wird auf dem späteren Platz 5 errichtet. Die Maße 36 m Länge, 18 m Breite und 7,80 m Höhe mit einem Rauminhalt von 37.000 cbm und einer überdachten Fläche von 660 qm. Kosten: 40.500 DM

1970

Die 140 Mitglieder der Verseidag Tennisabteilung haben nun auch im Winter die Möglichkeit auf natürlichem Tennisboden zu spielen. Zutritt haben aber auch Nichtmitglieder, die den gleichen Preis für eine Stunde zu zahlen haben: zehn Mark. Diese Traglufthalle, für die die Verseidag den Stoff webte und zuschnitt, wird in Kooperation mit der Firma Krupp errichtet.

1973

In der Nacht vom 6. zum 7. Dezember macht ein Brand, hervorgerufen durch einen Kurzschluß das schmucke Clubhaus dem Erdboden gleich. Durch den Brand werden auch die für die Traglufthalle nötigen elektrischen Leitungen zerstört. Da der Ersatzmotor nicht anspringt (ein Unglück kommt selten allein!), geht die Traglufthalle im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus. Sie sinkt in wenigen Minuten in sich zusammen und wird stark beschädigt. Die Reparaturarbeiten gehen aber zügig voran. Bereist Ende Dezember 1973 kann der Spielbetrieb in der Halle wieder aufgenommen werden.

1974

Wiederaufbau des Clubhauses mit Schwierigkeiten. Nachdem die Baugenehmigung eingereicht war, stellt sich heraus, daß die vorhandnen Sickergruben nicht wieder genehmigt werden. Die nun von der Stadt Krefeld verlangte Kanalisation bedeutet eine erhebliche finanzielle Belastung. Da das alte Clubhaus nur mit dem für ein Holzhaus angemessenen Betrag versichert war, bleibt keine andere Wahl, als die Mitglieder zur Kasse zu bitten. Die Mitgliederversammlung beschliesst eine einmalige Umlage in Höhe von 150 Mark.
Der Wiederaufbau geht dennoch langsamer voran als zunächst erhofft. Es muß improvisiert werden. Der vom Brand verschonte Teil des alten Clubhauses wird notdürftig zu Umkleideräumen umfunktioniert. Getränke gibt es in den nächsten Monaten nur noch aus der Kühltasche.

1975

Endlich gibt es wieder einen Grund zum Feiern. Nach dem ganzen Ärger, den es während der Bauzeit gegeben hatte, kann das Clubhaus am Gründonnerstag mit einem zünftigen Fest eröffnet werden.
Auch sportlich hat man sich einiges vorgenommen. Ein Zeitgenosse:”Bei optimistischer Betrachtung kann dann die Bundesliga in zehn Jahren erreicht werden.”

1977

Die Gerüchte, daß ein neuer fünfter Platz gebaut werden soll, verdichten sich. Anläßlich des alljährlichen “Meckerabends” am Ende der Saison wird von der Mehrheit der Mitglieder angeregt, den neuen Platz nicht durch die Aufnahme neuer Mitglieder, sondern durch eine einmalige Umlage von 100 Mark mitzufinanzieren. Der Vorschlag findet die Mehrheit. Noch im gleichen Jahr wird der Bauauftrag vergeben.

1978

Am 9. April 1978 wird der vierte Freiplatz eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.

1979

25-jähriges Jubiläum der Verseidag Tennisgemeinschaft. Inzwischen hat die TG Verseidag 150 erwachsene Mitglieder, dazu kommen noch 40 Jugendliche. Bemerkenswert, daß bei dem Betrieb der Vereinigten Seidenwebereien AG nur noch rund ein Drittel alle TG Angehörigen beschäftigt sind. Der nahliegende Schritt zu einem “eingetragenen Verein”, der auch an den Medenspielen teilnehmen könnte wird aber nicht vollzogen. Um wettkampfbegeisterten Spielern dennoch die Möglichkeit zu geben am Medenspielbetrieb teilzunehmen, findet man eine Hintertür: Offiziell startet man als zweite Mannschaft des Tennis Vereins Grün-Weiß-Grün in den Spielbetrieb.

1980

Zum herausragenden Ereignis des Jahres 1980 wird der Meckerabend am 7. November. Gerüchte waren seit Monaten im Umlauf, nun wird erstmals offiziell die Frage diskutiert, ob die Tennisgemeinschaft Verseidag am Ende ist. Gerüchteweise war zu hören, die Verseidag wolle das Grundstück auf dem die Tennisplätze liegen verkaufen. Tatsache ist, daß im Krefelder Amtsblatt am 20. Juni 1980 ein Hinweis erscheint, nach dem für das gesamte Gebiet am Neuer Weg ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll.
Trotz aller Bemühungen ist von kompetenter Stelle keine verbindliche Information zu bekommen. Die Gründung eines Vereins wird in Erwägung gezogen und wieder verworfen.

1981

Heinz Hildebrand, Verantwortlicher der TG Verseidag wird beauftragt, sich beim Vorstand der Verseidag um konkrete Informationen zu bemühen. Kernfrage ist, ob ein Verkauf des Geländes das Ende der Tennisgemeinschaft zur Folge haben würde. Eine exakte Auskunft ist nicht zu bekommen, immerhin aber die Empfehlung den bisherigen Status nicht zu verändern. Klar wird aber, daß auch ein eingetragener Verein nicht sicher sein kann das Tennisplatzgelände weiter nutzen zu können. Guter Rat ist also teuer. Immerhin ist deutlich geworden, daß die Verseidag kein Interesse mehr hat die TG weiterzuführen, zumal zu diesem Zeitpunkt vom “Betriebssport” der Gründerzeit keine Red mehr sein kann. Die Tennishalle wird abgerissen und nicht wieder aufgebaut. Damit ist das Ende der Tennisgemeinschaft besiegelt.

1982

Die “ Gesellschaft bürgerlichen Rechts” übernimmt ab dem 1. April 1982 den Spielbetrieb auf der Anlage. Obwohl die Verseidag eigentlich keinen Nachfolger wollte und ein eigenständiger Verein auf Grund einer Auflage der Verseidag nicht gegründet werden durfte, war mit diesem “Kunstgriff” der Tennissport zumindest für ein weiteres Jahr gesichert. Denn einen Haken hatte die Sache: Pachtverträge mit der Verseidag und später mit der Stadt hatten fortan lediglich eine Laufzeit von einem Jahr. Ab sofort schwebte also die Angst über der Anlage, jedes Spieljahr konnte das letzte sein.
Immerhin geht es erst einmal weiter wie bisher, denn die neuen Gesellschafter Borsych, Dr. Dress und Vogelsang mit ihren Geschäftsführer Heinz Hildebrandt sorgten dafür, daß den bisherigen Verseidag Mitgliedern die Nutzung der Anlage in der bisherigen Form angeboten wird nach Abschluß eines entsprechenden Vertrages. Aus der Betriebssportabteilung ist damit notgedrungen eine kommerzielle Einrichtung geworden. Die rund 120 “Freien” fürchten aber weiter um ihre Zukunft, denn mittlerweile ist die Baugesellschaft der Verseidag Eigentümerin des Geländes geworden und es steht fest, daß die Spielfelder irgendwann dem Bagger würden weichen müssen. Daß die erst acht Jahre später anrücken, kann damals noch keiner wissen.
Die “Tennisgemeinschaft Neuer Weg” hat als Rechtsnachfolgerin der TG Verseidag aber nur eine kurze Lebensdauer. Inzwischen ist die Anlage ebenso wie die benachbarten Kleingärten städtisches Eigentum. An der Konstellation hat sich aber nichts geändert, denn die Stadt hat kein Sportgelände sondern Bauland gekauft. Nachdem die Gesellschaft bürgerlichen Rechts keine Veränderung des Vertrages bekommt, muß gehandelt werden.

1984

Am 18. Mai 1984 wird der CTC 1984 e.V. gegründet. Der Gründungsversammlung in der Gaststätte Nordbahnhof wohnen 114 Gründungsmitglieder bei. Vier Namen stehen zu Abstimmung:
- Tennisclub Krefeld-Nord
- Tennisclub Neuer Weg
- Tennisclub Westpark
- Crefelder Tennisclub 1982 e.V.
Der letzte Vorschlag findet eine überwältigende Mehrheit (113 Ja Stimmen). Der Gründungskostenbeitrag ist mit zwanzig Mark erschwinglich.
 

Unser erster Vorstand:

1. Vorsitzender

 

Herr Raulff

2. Vorsitzender

 

Herr Drubel

1. Kassenwart

 

HerrKühne

2. Kassenwart

 

Herr Stock

1. Beisitzer

 

Herr Kalasz

2. Beisitzer

 

Herr Lenzen

1. Sportwart

 

Herr Fries

2. Sportwart

 

Herr Frede

Schriftführer

 

Frau Küsters



Beim CTC weiß man schon bei der Gründung um das Risiko einer begrenzten Existenz, hat jedoch auf den Faktor Zeit gesetzt und darauf gebaut, daß die Stadt im Falle eines Falles ein Ersatzgelände zur Verfügung stellen würde. Von einem Umzug kann noch lange keine Rede sein, denn zwischen Stadt und Verein wird eine Art Stillhalteabkommen getroffen das einen Verbleib am Neuer Weg so lange sichert, bis das Bauland tatsächlich benötigt wird.
14. Oktober 1984: Der Vertrag zwischen der GbR und der Verseidag lauft aus, offizielle Räumung des Geländes durch GbR und Übergabe an den CTC. Am 2. November 1984 gehören dem Verein CTC bereits wieder 54 Ehepaare, 106 Einzelmitglieder, zehn Jugendlich und vier Passive an.

1985

Ab dem 1. Januar 1985 ist der CTC 1984 e.V. eingetragener Verein. Vorläufig sind beim CTC die Weichen auf einen längeren Aufenthalt im Stadtzentrum gestellt. In Eigenarbeit wird das Clubhaus restauriert, die Tennisgemeinde ist mittlerweile auf 240 Aktive angewachsen. Dennoch entwickelt der Vorstand unter seinem neuen Vorsitzenden Lorant Kalasz erste Aktivitäten, um ein Ersatzgelände zu finden. Im Juni bietet die Stadt ein Ersatzgelände in Gartenstadt an, während sich der Vorstand um ein geeignetes Gelände im Bereich der ehemaligen Radrennbahn, Horkesgath und Lindenthal bemüht. Am 7. August kommt der “blaue Brief”, mit dem die Stadt das Nutzungsrecht zum 31. Oktober 1985 kündigt. Hektische Aktivitäten des Vorstandes bringen den ersten Teilerfolg: Die Stadt nimmt die Kündigung zurück.

1986

Im September 1986 nimmt die ungewisse Zukunft des Vereins langsam konkrete Formen an. Der Vorstand tritt an die Stadt heran, um diese zur Abgabe eines Geländes an der Horkesgath oder in Girmesgath zu bewegen. Erstmals kommt auch ein etwa 12000 Quadratmeter großes Gelände hinter dem Gymnasium Horkesgath zur Sprache. Das Hick Hack um die Zukunft schlägt einigen Mitgliedern aber auch auf das Gemüt. Etwa 60 Austritte sind die Folge

1987

Im Februar 1987 wird das Clubhaus am Neuer Weg erneut vom Feuerteufel heimgesucht. Ersatz ist aber schnell gefunden. Bereist am 20. März 1987 wird das neue Clubhaus zum Vorzugspreis von 6000 Mark geliefert. “Wir sparen lieber für den Tag X, an dem wir eine neue Anlage finanzieren müssen”, kommentiert Kassenwart Willi Kühne die zurückhaltende Einkaufspolitik in Sache Clubhaus. Schon vier Monate später wird die Sparsamkeit, die auch andere notwendige Investitionen zunächst auf Eis legt belohnt:
Am 11. Juni 1987 legt sich die Stadt erstmals fest und gibt grundsätzlich grünes Licht für einen Neubau von vier Tennisplätzen an der Kempener Alle. Lorant Kalasz und der damalige zweite Vorsitzende Horst Giesen beginnen federführend mit der Planung der neuen Anlage und der Beantragung der erforderlichen öffentlichen Mittel.

1988

Ein Bau- und Finanzausschuss unter Führung von Heinz Wischer wird ins Leben gerufen, um die Planung, Finanzierung und Durchführung unserer neuen Tennisanlage voranzutreiben. Horst Giesen hat inzwischen, obwohl formell nur zweiter Vorsitzender, die Leitung des Clubs von Lorant Kalasz übernommen. Er setzt durch, daß statt der zunächst geplanten vier Tennisplätze eine fünfter Platz sowie eine Kinderplatz in die Planung einbezogen werden.

1989

Am 27. Januar 1989 wird Horst Giesen auf der Jahreshauptversammlung als Nachfolger von Lorant Kalasz zum ersten Vorsitzenden des CTC 1984 gewählt. Heinz Wiescher erklärt sich im Juni 1989 bereit die Arbeit von Jörg Eckhold als Geschäftsführer kommissarisch weiterzuführen. Jörg Eckhold hatte zuvor sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt, ist aber weiter Beisitzer im erweiterten Vorstand tätig. Heinz Wiescher hat damit praktisch die Oberaufsicht und die Leitung des Bauvorhabens übernommen.
Die zwischenzeitlich gegründete Baugruppe unter Führung von Hubert Fries besteht aus etwa zwanzig Mitgliedern, die ständig auf Abruf bereit stehen. Das Gebot der Gerechtigkeit erfordert von den übrigen Mitgliedern einen Solidarbeitrag von 200 Mark. Der Slogan “Auf unsere Mitglieder kann man bauen” bleibt kein leeres Wort. Die Baukolonne arbeitet in der Folgezeit mit wenigen Ausfällen auf Hochtouren, die Spitzenkräfte bringen es Ende April 1990 auf über 200 Stunden geopferter Freizeit. Horst Giesen, Hein Wiescher und Willi Kühne sorgen mit spitzer Feder dafür, daß der gesetzte Finanzrahmen nicht gesprengt wird. Schon jetzt zahlt sich aus, daß sich eine Reihe von Mitgliedern bereit erklärt haben dem Club ein sogenanntes Baudarlehen zu Verfügung zu stellen.
Am 17 September 1989 feiern wir die Grundsteinlegung. Das Richtfest folgt bereits am 21. Oktober 1989.

1990

Am 31. März 1990 wird die Anlage für die Mitglieder eröffnet. Am 1. Mai 1990 folgt die offizielle Eröffnung der Anlage, an der Vertreter der Stadt, befreundete Tennisvereine und die Mitglieder teilnehmen.

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